Wurzelbehandlung Augsburg

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Wurzelbehandlung (Endodontie)

Wurzelkanalbehandlung

Wurzelbehandlung

Jeder Zahn hat einen oder mehrere Kanäle, die gefüllt sind mit Blutgefäßen und Nerven. Bei der Wurzelbehandlung wird der Kanal gereinigt und desinfiziert. Anschließend wird der Kanal mit einer Wurzelfüllung verschlossen.

Gründe für die Wurzelbehandlung

Das Zahnmark wird von feinsten Kanälchen aus Nervenfasern und Blutgefäßen durchzogen, die den Zahn mit Nährstoffen und Abwehrzellen versorgen.
An der Wurzelspitze treten diese Blutgefäße und Nerven in den Zahn ein und verlaufen in feinsten Kanälen im Zahn nach oben bis hin zur Zahnkrone.
Gelangen Bakterien in dieses Gewebe (z. B. durch Karies), kann sich das Zahnmark („Zahnnerv“) entzünden. Diese Entzündung breitet sich dann über den Wurzelkanal aus und führt zu einer schmerzhaften, akuten Knochenentzündung.
Häufiger verläuft eine Zahnnerventzündung chronisch. Bleibt sie unbehandelt, besteht die Gefahr, dass die Entzündung in den Kieferknochen übergreift.
Dort können Abszesse (Eiteransammlungen), Granulome (Knötchen) oder Kieferzysten (Hohlräume) entstehen, die zu einem Rückbildungsprozess des Kieferknochens und zum Ausfallen des erkrankten Zahnes führen können. Im Anfangsstadium kann eine solche Entzündung mit einer konventionellen Wurzelkanalbehandlung zur Heilung gebracht werden. Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist die vollständige Entfernung des entzündeten Gewebes und der
bakteriendichte Verschluss des Wurzelkanalsystems.

Ablauf der Wurzelbehandlung

Der Eingriff erfolgt in aller Regel in örtlicher Betäubung. Zunächst muss der erkrankte Zahn durch die Zahnkrone hindurch mit einem Bohrer eröffnet werden, um das erkrankte Zahnmark, „den Nerv“, zu erreichen. Das erkrankte Gewebe wird mit kleinen Feilen und desinfizierenden Spüllösungen aus dem Wurzelkanalsystem entfernt und mit einer desinfizierenden medikamentösen Einlage versorgt.
Dieser Reinigungs- und Desinfektionsschritt muss je nach Dauer und Schweregrad der Entzündung mehrfach im Tages- bis Wochenabstand wiederholt werden. Zwischenzeitlich wird der Zahn mit einer provisorischen Füllung versorgt, damit keine Bakterien sowie Speisereste von außen eindringen können.
Sobald der Zahn beschwerdefrei ist, und sich kein entzündliches Sekret mehr im Wurzelkanalsystem darstellen lässt, kann das Kanalsystem mit einem kautschukartigen Wurzelfüllungsmaterial und einer Versiegelungsmasse von innen abgedichtet werden.
Die korrekte Länge des Wurzelfüllungsmaterials wird in der Regel anhand eines Röntgenbildes ermittelt.
Für die Wurzelkanalfüllung stehen verschiedene technische Varianten zur Verfügung. Ihr Zahnarzt informiert Sie über die geeignete Methode in Ihrem persönlichen Fall. Allen Methoden ist gemeinsam, dass der Hohlraum, der ehemals den „Nerv“ beherbergte, hermetisch versiegelt wird. Die korrekte Lage der Wurzelfüllung wird mit einem Röntgenbild überprüft. Abschließend wird der Zahn mit einer stabilen Füllung versorgt. Häufig ist es nötig, die behandelten Zähne später mit einer Teilkrone oder Vollkrone zu versorgen, um sie dauerhaft zu stabilisieren.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten einer Wurzelkanalbehandlung sind in der Regel sehr hoch. In wenigen Fällen kann es erst längere Zeit nach Abschluss der Behandlung an dem Zahn zu Beschwerden kommen. Das heißt, trotz erfolgter Behandlung dringen noch Bakterien aus kleinen Seitenkanälchen bis in den Knochen vor und verursachen dort eine Entzündung.
Bei einer erfolgreichen Wurzelkanalbehandlung kommt es zu einer Wiederverknöcherung des entzündlich erweichten Knochens. Durch Röntgenkontrollen nach dem Eingriff kann dies in den Folgemonaten festgestellt werden.
Eine Erfolgsgarantie kann nicht gegeben werden.
Eine Wurzelbehandlung ist ein Versuch, den Zahn zu erhalten.

Laserbehandlung

Im Rahmen der Wurzelkanalbehandlung ist es notwendig, das Kanalsystem mehrfach mit desinfizierenden und reinigenden Flüssigkeiten zu spülen. Mitunter kann der Einsatz eines Lasers bei der Bakterienbeseitigung hilfreich sein. Dabei wird das energiereiche Laserlicht in das Wurzelkanalsystem eingeleitet. Um die Wirksamkeit zu steigern, muss die zusätzliche Laserbehandlung ggf. in einer weiteren Behandlungssitzung wiederholt werden.

Behandlungsalternativen

Führt eine Wurzelkanalbehandlung nicht zum erwünschten Erfolg, und bildet sich im Kieferknochen um die Wurzelspitze herum eine Entzündung, kann die Wurzelspitzenresektion (-Entfernung) als zusätzliche chirurgische Therapiemaßnahme erforderlich sein. Eine weitere Möglichkeit der Behandlung ist die Entfernung des Zahnes. Die entstehende Lücke wird dann meist durch prothetische Maßnahmen wie Brücken, Implantate oder (Teil-) Prothesen versorgt.

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